Angelruten

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Angeln ist ein sehr schönes Hobby. Man kann die Freizeit am Wasser genießen und sich dabei gut entspannen. Der Kontakt mit der Natur ist dem Menschen sehr wichtig um sich von Alltagsproblemen zu trennen. Zum Angeln braucht man aber ein bisschen Zubehör. Neben den Rollen, Ködern oder der Bekleidung sind die Angelruten die wichtigsten. In diesem Beitrag werden diese genau beschrieben. Wir geben euch Tipps was man bei dem Kauf beachten sollte, aber auch wie ein Angelruten test abläuft und welche Arten es von denen gibt.

 


Woraus bestehen Angelruten?

Am Anfang war eine Angelrute ein einfaches Stock, welches den Angler bei dem rausholen von Fischen und weitem Rauswerfen von Montagen, helfen sollte. Heutzutage ist eine Angelrute etwas komplexer. Es gibt auch mehrere Arten von Angelruten, dazu kommen wir aber später. Üblich, dass wir unten an der Rute einen Griff aus Korken oder schaumartigen Stoff haben. Diese dient nicht nur zum festhalten dieser, aber auch zum Hebel- und Wurfeffekt. Dadrüber gibt es eine Stelle, an der man die Angelrolle anbringen kann. Danach fängt die eigentliche Angelrute an. Diese kann entweder aus Holz, Plastik aber auch Carbon oder Fieberglas gemacht werden. Entlang der Angelruten verlaufen die Ringe durch welche, die Angelschnur verläuft. Die Qualität dieser werden ausführlich im Angelruten test geprüft. 

Meistens gibt es zwei Arten, wie man die Angelrute transportieren kann. Einmal gibt es Teleskopruten, die einfach zusammengeschoben werden. Diese bestehen aus mehreren Teilen, die ineinander hereingesteckt werden können. Gestoppt werden diese durch die an der Angel angebrachte Ringe. Des weiteren gibt es auch Steckruten die auseinandergenommen werden. Sie bestehen meistens aus 2, aber auch 3 oder 4 Teilen. Zum Beispiel robuste Spinnruten bestehen meistens aus 2 Teilen. Diese sind sehr stabil und beim Transport kann die Länge halbiert werden. Die Teile werden ineinander gesteckt um eine Angelrute zusammenzustellen. Solche Ruten können nicht so schnell zerbrechen.

Wenn man eine Angelrute kaufen möchte, sollte man sich vor dem Kauf einen Angelruten Test ansehen muss die Stärken und Schwächen dieser herauszukriegen und die beste Wahl zu treffen.


Angelrute kaufen - was ist zu Beachten?

In einem Angelruten Test werden die Vor- und Nachteile dargestellt. Zusätzlich werden diese auf ihre Funktionalität getestet, die in verschiedene Kriterien eingeteilt werden. Wir haben hier ein paar wichtige Faktoren zusammengefasst, die sehr wichtig bei dem treffen der Entscheidung sind. Zu aller erst wird man auf die Längen der Rute schauen müssen, denn diese definiert die Art der Fische und das Gewässer auf den wir angeln wollen. Desweiteren sollte man das Material beachten. Dieser ist jedoch von dem Preis abhängig. Ebenso wichtig ist das Wurfgewicht und die Aktion der Angel.

Länge

Die Rutenlängen werden als das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Angel angesehen, jedoch oft bei einem Angelruten test vernachlässigt. Um die Art derFische oder des Angeln besser zu spezialisieren, wählt man eine Angelrute mit einer geeigneten länge. Zum Beispiel für das Spinnangeln sind die Ruten kurz, für das Feedern lang. Auch das Angeln vom Boot erfordert die Wahl einer deutlich kürzeren Rute als das Angeln vom Ufer. Ebenso sollte man dies an das Gewässer in dem man angeln möchte anpassen. Je kleiner ist dieses, desto kleiner sollte natürlich die Angelrute sein.

Auch die Transportlänge spiel hierbei eine Rolle. Um lange Ruten transportieren zu können braucht man viel Platz im Auto. Teleskopruten messen meistens von 40cm bis maximal 1m. Diese sind ebenso perfekt für Anfänger. Die Transportlänge von starken professionelle Steckruten werden nur halbiert. Um Beschädigungen beim Transport zu vermeiden, sollte man sich eine Rutentasche kaufen!

Material

Neben der Länge ist das Material der Rute ein sehr wichtiges Kriterium. Dies wird jedoch meistens stark vom Preis abhängen. Im Angelruten Test wird meistens das Material sogar vor den Länge bewertet. Die beliebtesten Materialien sind Carbon, Kohlenfaser oder auch Fiberglas. Die ersten beiden machen die Angelrute sehr leicht, sind jedoch im Gegensatz zu den dritten steif. Glasfaser ist hiergegen sehr biegsam und kann für sehr lange Wurfweite sorgen.

Jedoch nicht nur die Verarbeitung der "Angel" ist wichtig. Auch der Griff und die Ringe müssen aus guten Materialien gemacht werden. Der Griff ist sehr oft aus Cork oder Schaumstoff gemacht. Dieser soll vor allem gut in der Hand liegen und beim Führen des Köders helfen. Die Ringe spielen auch eine wichtige Rolle, da durch diese die Angelschnur verläuft. Hierzu ist es wichtig, dass diese flüssig verläuft und die Schnur nicht beschädigt. Es ist meistens der Grund, dass die Angelschnur beim Drill reißt.

Man sieht, dass die Verarbeitung eine sehr große Rolle spielt. Um große Fische angeln zu können und lange Freude mit der Rute zu haben, sollte man an der Stelle nicht sparen. Dies kann jedes Angelruten Test im Netz beweisen!

Maximales Wurfgewicht

Das nächste wichtige Kriterium ist das maximale Wurfgewicht. Dieses lässt sich jedoch nicht eindeutig bestimmen, da sie abhängig von der Angelart sind. Auch im Angelruten test wird dieses nicht beachtet, da ganz klar ist, dass wenn die Rute für eine bestimmte Angelart geschaffen wurde muss sie eine gewissen maximalen Wurfgewicht haben.

Kommen wir zu den Kriterien, an denen man das maximale Wurfgewicht wählen kann. Vor allem ist dies abhängig von der Größe und Gewicht der verwendeten Köder, Posen, Schwimmern oder Futterkörbe, aber auch von den Fischarten. Zum Beispiel beim Zander angeln habe die Gummis die Größe von ca. 7-10cm und Kopfgewicht von ca. 15-30g. Somit haben die perfekten Zanderruten auch einen maximalen Wurfgewicht zwischen 10-35g.

Wenn also das Wurfgewicht sich mit dem Gewicht der Montage abgleicht, wird der Wurf auch schön gelungen sein. Wenn die Montage zu leicht oder zu schwer ist kann man davon ausgehen, dass die Würfe kurz werden oder es sogar zu Beschädigungen der Rute kommen kann.

Wie man sieht ist das maximale Wurfgewicht eines der wichtigen Eigenschaften. Ein Angelruten test soll in dem Sinne feststellen ob die Rute sich der gegebenen Angelart und dem Zielfischen eignet.

Aktion

Die Aktion ist bei einem Angelruten Test eine der wichtigsten Eigenschaften. Damit wird die Biegsamkeit der ganzen Rute aber auch ihrer Teile ausgedrückt. Ähnlich wie bei dem Wurfgewicht wird dieses an der Angelart und den Zielfischen bestimmt. Es gibt Angelarten die Feedern, wo die Biegsamkeit die Bisse zeigt, und zum Beispiel beim Waller angeln muss die Rute stabil sein, da die Fische sehr stark sind und sehr harte Mäuler haben.


Die verschiedenen Ruten-Typen und -Arten

Im Allgemeinen kann man nicht die einzelnen Typen und Arten trennen, da man gewisse Kriterien dafür brauchen muss. Wir unterscheiden diese einmal anhand dessen wie man die Rute falten kann und für welche Angelart diese geschaffen wurde. Wichtig bei einem Angelruten Test ist, dass bestimmte Typen zu bestimmten Arten passen.

Angelrutentypen

Teleskoprute

Die Teleskoprute besteht aus im Grunde genommen aus "einem Teil". Wie der Name schon sagt ähnelt diese einen Teleskop, denn man kann diese auf die selbe Art ineinander zusammenschieben, da die "oberen" Teile schmaler als die "unteren" sind. Dies erleichtert enorm den Transport und schützt die Rute vor Brüchen. Die Anzahl der Ringe bestimmt die Anzahl der einzelnen Segmente, es gibt jedoch Fälle wo sich mehrere Ringe an der Spitze befinden. Der Typ ist sehr beliebt und einfach zu bedienen. Im Angelruten Test wird vor allem auf die Verarbeitung der Ringe geachtet, da sich diese sehr schnell abnutzen.

 

Steckrute

Anders wie bei der Teleskoprute ist die Steckrute. Diese besteht aus mehreren Teilen, meistens 2 bis 3, die ineinander zusammengesteckt werden. Zum Transport werden die Ruten zerlegt. Man baut sie erst am Angelort wieder zusammen. Die Längen der Segmente betragen ca. 80-150cm. Es gibt Rutenarten wie Feeder- oder Spinnruten die meistens nur als Steckruten erhältlich sind. Sie sind geeignet für sehr schwere Montagen und Fische, da sie eine hohe Stabilität aufweisen.

Eisrute

Eine Eisrute ist meistens eine aus einem Segment bestehende kurze Rute für das Angeln vom Eis. Die Länge einer solchen Rute beträgt ca 50-120cm. Ihre Spitzen sind meistens sehr Biegsam und Sensibel um die Bisse gut erkennen zu können. Die Einteiligen Ruten haben auch nur 2-3 Ringe an der Spitze. Sie sind speziell so entwickelt um die Handlichkeit bei der kurzen Entfernung zwischen den Angler und dem Eisloch zu verbessern. 


Angelrutenarten

Die Matchrute

Die Matchrute kann man schon fast als eine Standardrute bezeichnen. Sie ist super geeignet für Anfänger, da sie sehr einfach zu bedienen ist. Sie ist je nach Art 3,50 - 4,20m lang mit einem Wurfgewicht von 5 - 30g und der Teleskopausführung, worauf im Angelruten Test meistens eingegangen wird. Damit will man eine bestimmte Reichweite erreichen. Mit der Angelrute kann man super Posenangeln aufgrund ihrer Länge und des Wurfgewichts. Was eine Matchrute auch ausmacht sind viele kleine Führungsringe entlang dieser. Geeignet sind die Ruten um Friedfische fast jeder Art zu angeln, egal ob im Fluss oder See. Aufgrund ihrer Spitzenaktion ist es Möglich große Friedfische, aber auch Raubfische zu drillen. 

Beim Posenangeln, wie der Name schon sagt, wirft man die Pose und wartet auf einen Biss. Die Länge der Rute ist desto so lang und die "Tiefe" mit der Pose einstellen zu können und eine gute Reichweite beim Drill zu schaffen. 

Ganz ähnlich wie die Matchruten sind auch die Bologneseruten. Diese haben fast die gleichen Funktionen, Aufbau und Wurfgewicht. Was eine Bolognesenrute anders mach ist ihre Länge, die meistens zwischen 5 und 8 Metern liegt. 

Die Spinnrute:

Die Spinnruten sind spezielle Ruten um mit Kunstködern zu angeln. Sie bestehen meistens aus 2 Teilen, sind also Steckruten. Aufgrund besserer Handlichkeit sind diese sehr kurz, also 1,80 - 2,70 m, bis jedoch 3,30 m bei schweren Spinnfischen. Das Wurfgewicht wird der Fischart und dem Köder angepasst. Meistens beträgt dieser 0-35g, bei scheren Spinnfischen kann es bis zu 80g gehen. Im Angelruten Test werden sie auch meistens unterschieden für welchen Zielfisch diese eingesetzt werden.

Das Spinnfischen beruht auf den ständigen Auswerfen des Köders und dem Einholen der Angelschnur. Die Bewegungen der Rute (und auch des Köders) oder ändern des Tempos soll die Bewegungen des Beutefisches oder kleinen Lebewesen imitieren. Da der Angler sie ständig in den Händen hat und sie auch bewegt, sollte diese so kurz aber auch leicht sein. Vom Boot aus sollte die Spinnrute maximal die Länge von 2,40m haben. Auch dies gilt im Angelruten Test als sehr wichtig.

Ähnlich der Spinnrute sind Fliegenruten. Die Angelart ist jedoch ein bisschen anders, da man eine spezielle Schnur benutzt und die Wurfart anders ist. Das im Grunde den Unterschied bei Fliegenruten macht ist das Wurfgewicht, welches bei 0 - 14 g liegt. 

 

Die Feederrute

Die nächste wichtige Art sind Feederruten. Diese zeichnen sich vor allem der sensiblen Spitzenaktion. Sehr Hilfreich ist diese Eigenschaft bei dem Anzeichen von Bissen. Manche Ruten sind sogar so gebaut, dass man die Bisse in der Hand fühlt. Die Ruten habe meistens die Länge von 3,00 - 4,20m und sind ebenso als Steckruten erhältlich. Aufgrund ihrer Länge werden sie im Gegensatz zu den Spinnruten in 3 Teile zerlegt. Das Wurfgewicht ist sehr hoch und liegt bei 40 - 200g, aufgrund der schweren Montagen. Ein Angelruten Test prüft diese Ruten vor allem auf die Belastbarkeit, aber auch auf die Wurfweite. 

Im Feedern bzw. Grundangeln geht es darum, die Montage auszuwerfen, die dann bis zum Grund absinkt und dort liegt. Die Feederkörbe locken die Fische an und füttern diese. Man kann auf diese auch verzichten. Die sensible Spitze zeigt die Bisse, indem sie "zittern". Bei der Angelart werden meistens Friedfische, wie Rotaugen, Brassen, oder Karpfen, aber auch Raubfische geangelt. 

Kleinere Varianten der Feederruten heißen Pilkerruten. Diese haben einen kleineren Wurfgewicht und sind auch kürzer. Anstatt von Feederkörben hängt man einfach ein Grundblei, um die Wurfweite zu verbessern und den Wasserboden zu erreichen. 

Stipp- und Kopfruten:

Eine sehr interessante Art sind Stripp oder Kopfruten. Aufgrund dessen, dass sie keine Rolle besitzen, ist die Länge der Schnur begrenz auf die Rutenlänge. Bei denen ist es üblich, dass sie bei 2,00m anfangen und bis 15m lang sei können. Das Wurfgewicht spielt bei der Art der Rute keine Rolle und sie besitzt keine Ringe. Geangelt wird hauptsächlich auf kleine bis mittlere Friedfische mit Hilfe einer Pose. 

Das Posenangeln mit einer Stipp- oder Kopfrute kann sehr viel Spaß machen. Die Rutenart ist gut vorgesehen für Anfänger, auch für Kinder und Jungendliche, weil sie sehr einfach zu bedienen ist. Die Angelschnur mit der Montage bindet man einfach an die Spitze an. Man sollte beachten, dass die Schnur etwas kürzer als die Angel sein sollte. Beim Angeln wird die Montage mit einer Schwingung in Wasser geworfen. Um beim Anziehen brauch man sich keine Sorgen um die Menge des Schnurs machen. 

Die professionellen Stippen sind sehr lang und auch schwer zu bedienen. Beim Einholen des Fisches wird die Rute am Ende abgesteckt um die Handlichkeit zu erleichtern.  Jedoch ist sie sehr beliebt bei professionellen Anglern.

 

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