Matchruten

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Matchruten

Das Posenangeln ist eine sehr beliebte und einfache Angelart. Sehr geeignet ist diese für Anfänger, da man die Bisse leicht erkennen kann und die Montagen ebenso nicht kompliziert sind. Es lässt sich mit Hilfe von Bolognese- Stipp- oder auch Matchruten ausführen. Der Begriff Matchruten stammt aus dem englischen und bedeutet soviel wie eine Wettkampfrute. Wie der Name schon sagt diente sie bei den Wettkämpfen in England und hat sich so etabliert, dass sie mittlerweile in ganz Europa verwendet wird. Mit Hilfe der Matchrute werden hauptsächlich Weißfische, aber auch kleine Raubfische geangelt. Wie angelt man mit einer solchen Rute und was bei dem Kauf zu beachten ist, wird man in diesem Artikel erfahren können.

 

Was sind Matchruten?

Matchruten gehören zu einer Art besonderen Posenangeln. Sie ist sehr charakteristisch und verleiht dem Angler unvergessene Momente. Sie bestehen meistens aus 3 Teilen und sind somit keine Teleskopruten, was sehr untypisch für eine Posenrute ist. Eine Matchrute kann man an der vielzahl der Laufringen erkennen. Dieses ist aber in dem Falle sehr nützlich. Die Schnur die entlang des Angelblanks läuft erhält dadurch eine zustäzliche Stabilisierung. Die niedrige Belastung der Schnur ist die ideale Voraussetzung um sehr fein angeln zu können. Ihre Spitzenaktion ermöglicht das federn der Fluchten der Fische beim Drill, somit wird jedes Fisch ein Abenteuer für sich. In der Länge betragen die Matchruten meistens zwischen 3-4m. Es ist auch trotzdem möglich die Montage in größere Distanzen auszuwerfen. Das Wurfgewicht sollte dabei rund 30g betragen. Die typische Montage besteht aus einer Pose oder Waggler, sodass die Zielfische sich meistens nur auf Weißfische begrenzen. Befischt werden also hauptsächlich Brassen, Plötzen, kleine Karpfen aber auch Alande oder Döbel. Ebenso kann man auch Raubfische wie Barsche oder Forellen mit einer solchen Rute erreichen. Man sollte sich also nicht einschränken und einfach mal probieren!


Angeln mit Matchruten

Das Angeln mit einer Matchrute ist ähnlich wie mit einer Bologneserute, die Montagen und Fischarten sind fast gleich. Matchruten sind für das feine Posenangeln auf hauptsächlich Friedfische gedacht. Es lassen sich ebenso kleine Raubfische, wie Barsche, oder Salmoniden, wie Forellen, fangen. Der Sinn des Angelns mit einer Matchrute ist die feine Montage und dadurch ein spektakulärer Drill. Man wählt meistens eine feine Schnur und eine dazu angepasste Rolle mit einer fein eingestellten Bremse. Die Schnurstärken belaufen sich auf 0,10-0,20mm. Für Anfänger wird jedoch eine stärkeren Segment, also ab. 0,16mm empfohlen, um kein Fisch zu verlieren. Das wichtigste jedoch beim Angeln mit einer Matchrute ist die Pose. Dazu sollte man sich mehrere und verschiedene Arten anschaffen. Grundsätzlich werden Wackelposen bzw. Waggler oder Stickposen verwendet. Die ersten werden an ihrem "Ende"  befestigt und hängen an der Schnur. Die Tiefe wird durch ein Stopper bestimmt. Die Stickposen werden an mehreren Punkten befestigt und sind damit fest an der Schnur verankert. Die Waggler nutzt man hauptsächlich in stehenden Gewässern, wie Seen, wobei man die Stickposen in Flüssen ihre Rolle finden. Um die Posen richtig zu gewichten wird Bleichschrott empfohlen.


Einsatzgebiete

Wie jede Angelrute wird auch die Matchrute einer Angelart zugeschrieben. Wie man schon vorher erfahren konnte wurden diese in England speziell für das Wettfischen entwickelt und verwendet. Hier war es wichtig in einer bestimmten Zeit möglichst viele Fische zu fangen. Durch die feine und leichte Montage war auch diese Art angenehm um so viele Fänge wie Möglich zu erzielen. Obwohl das Wettfischen leider in Deutschland verboten ist, haben sich auch hier die Matchruten durchgesetzt und werden auch oft verwendet. Die Matchruten werden häufig beim Posenangeln verwendet. Durch die leichte und feine Art wurde das lange oder aktive Angeln sehr bequem gemacht. Es lässt sich mit der Methode eine große Fläche beangeln, vor allem auf Friedfische. Zu den Zielfischen gehören: Rotfeder, Rotaugen, Brassen, Döbel, Aalande, aber auch Barsche und Forellen. Die Matchrute kann auf viele Arten eingesetzt werden und passt sich dem Standort und dem Angler an!


Matchrute kaufen – Kaufkriterien

Bei dem Kauf von Angelruten muss man einige Sachen beachten. Auch wenn man eine Matchrute kaufen möchte, muss man einige Sachen beachten, um die schlechten Modelle aussortieren zu können. Eine übliche Matchrute ist zwischen 3,5 und 5m lang. Dieses muss gesichert werden, damit auch die Pose ordentlich verwenden und auswerfen kann. Auch die Art ist entscheident. Meistens werden diese Ruten als Steckruten, in 3-4 Teilen, angeboten. Die wenigsten Modelle in der Teleskopausführung sind gut. Idealerweise haben die Matchruten eine Spitzenaktion, da man auch sehr dünne Schnuren benutzt. Diese Eigenschaft ist bei der Wahl sehr entscheidend. Auch der schnelle Anhieb beim Biss wird dadurch beeinflusst. Das nächste was eine Matchrute ausmacht sind die Laufringe. Diese müssen sehr zahlreich sein um die gleichmäßige Lastverteilung beim Drill, auch von großen Fischen, zu erhalten. Je nach Länge besitzen die Ruten 15 - 20 Rutenringe. Man muss auch achten, dass die Ringe von der Matchrute ein bisschen abstehen, damit die Schnur bei nässe nicht an der Rute kleben bleibt. Matchruten sind sehr speziell und vor allem bekannt dass man damit sehr fein angeln kann.

 

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