Zander angeln

zander angeln

Wissenswertes über Zander

zander angelnDie Zander, aber auch Stachelritter sind sehr interessante Raubfische aus unseren Gewässern. Ursprünglich kommen diese Fische aus dem osteuropäischen und westasiatischen Raum. Man kann sie in allen, aber meistens nur größeren und tieferen Gewässerarten, wie Flüsse, Seen, Kanäle aber auch in Meeren, antreffen.

Was die Fische so besonders macht sind die Augen. Diese sind sehr lichtempfindlich und reflektieren dieses. Der Zander kann sehr gut in der Dunkelheit aber auch in trüben Gewässern sehen. Deswegen sind diese Fische meistens in den Dämmerungszeiten und über Nacht sehr aktiv. Doch nicht nur, auch in trüben Gewässern oder an bewölkten Tagen kann man sehr effektiv Zander angeln. In sonnigen Tagen oder auch bei Vollmond sind die Raubfische sehr schwer zu erreichen.

Die Zander leben vor allem auf sandigen oder steinigen Grund und vermeiden schlammige oder stark verkraute Bereiche des Gewässers. Am Tag halten sie sich eher in tieferen und dunkleren Bereichen, doch in der Nacht wollen sie Beute machen und kommen sogar in Bereiche von bis 1m tiefe, wo Kleinfische sich aufhalten. Zu der Grundnahrung gehören vor allem Fische wie Ukeleie, Rotaugen, Rotfeder und Gründlinge, aber auch Muscheln und Kleintiere

Zander gehören zu den vorsichtigsten Fischen in unseren Gewässern und rauben sehr oft in Rudel. Sie sind nicht nur empfindlich was den Angler und die Geräusche angeht, sondern reagieren auch sehr stark auf Wetterverhältnisse. Egal ob es Temperatur- oder Luftdruckschwankungen sind, die Zander werden launisch und nehmen kauf Nahrung auf.

Die Laichzeit fällt im späten Winter bis Frühling an an. In der Zeit halten sie sich in flachen Bereichen auf. Es dauert maximal 2 Wochen und in der Zeit sollte das Zander angeln tabu sein!

Fazit:

Um effektiv Zander angeln zu können müssen perfekte Verhälltnisse herrschen. Es geht nicht nur ums Wetter, aber auch um den Angler selbst. Keine besonderen Wetterschwankungen, ausreichen Dunkelheit und Ruhe am Standort sind Mindestvoraussetzungen.

Schonmaße und Schonzeiten

Die Schonmaße von Zander belaufen sich in den meisten Bundesländern auf die Winter- bis Frühlingsmonate. In manchen Bundesländern ist das Zander angeln zum Beispiel nur in April verboten, jedoch zum Beispiel in Hamburg seit Anfang des Jahres bis zum 15. Mai.

Das Zander Mindestmaß beträgt im Durchschnitt ca. 45 cm. Hier regelt das jedes Bundesland für sich. Die Zahlen sehen jedoch mit 40 – 45 – 50 cm immer gleich aus.

BundeslandSchonzeitSchonmaß
Baden Württemberg01.04 - 15.0545 cm
Bayern01.04. - 30.04.50 cm
Berlin01.01. - 31.05.45 cm
Brandenburg01.04. - 31.05.45 cm
Bremen01.02. - 15.05.40 cm
Hamburg01.01. - 15.05.40 cm
Hessen15.03. - 31.05.40 cm
Mecklenburg-Vorpommern23.04. - 22.05.45 cm
Niedersachsen15.03. - 30.04.40 cm
Nordrhein-Westfalen01.04. - 31.05.40 cm
Rheinland-Pfalz01.04. - 31.05.45 m
Saarland01.04. - 31.05.45 cm
Sachsen01.02. - 31.05.50 cm
Sachsen-Anhalt15.02. - 31.05.50 cm
Schleswig-Holstein 15.02. - 15.0540 cm
Thüringen01.04. - 31.05.45 cm

Ausrüstung zum Zander angeln

Eine der wichtigsten Sachen beim Angeln ist die Ausrüstung. Da das Zander angeln eine spezielle Art von speziellen Fischen ist wird auch eine besondere Ausrüstung gebraucht. In dem Kapitel werden die allgemeinen Besonderheiten beschrieben, die man bei der Wahl beachten soll. Auf die Details was die Rute, Rolle und alles andere angeht wird im nächsten Kapitel eingegangen. Außerdem zeigen wir Beispiele für perfekte Zanderköder und erklären was bei denen zu beachten ist.

Allgemeine Ausrüstung

Wie es vorher schon gesagt wurde sind Zander nachaktive Räuber. Sie sind sehr vorsichtig und scheu. Die Köder werden sehr schnell und leicht angegriffen. Beim Zander angeln ist deswegen eine hohe Reaktionszeit geboten. Außerdem muss man wissen, dass die Stachelritter sehr harte Mäuler haben.

zander angelnDaraus resultierend benötigt man eine harte Angelrute mit einem starken Rückgrat. Sie sollten eine straffe Spitzenaktion haben. Beim Anschlag muss man also nicht nur schnell reagieren, dies sollte auch sehr stark sein damit der Haken durch das knöcherne Maul gut durchkommt. Alle guten Zanderangler wissen, dass die Bisse sehr vorsichtig sind. Die Rute muss also gleichzeitig hart sein und  muss die Bisse übertragen. Die Länge und Wurfgewicht richtet sich je na Angeltechnik und wird im nächsten Kapitel genau beschrieben. Im allgemeinen werden mittelschwere bis schwere Spinn- und Grundruten benutzt oder schwere Boloruten, die einen kräftigen Anschlag garantieren.

Die Rolle wird bei der Fischart eher klein gwählt. Man kann Rollen mit der Größe von 2000 bis 4000 nehmen. Sie reichen völlig aus sowohl von der Stärke als auch von der Schnurkapazität. Es empfiehlt sich je nach Angelmethode eine Stationär- oder Freilaufrolle zu nehmen. Beim Grundangeln wird eine Freilaufrolle empfohlen, da der Zander sich die Schnur nehmen kann ohne einen Widerstand zu spüren.

Die Schnur sollte, wie es auch gewohnt ist, so dünn wie möglich sein, da die Fische sehr scheu und vorsichtig sind. Die meisten nutzen monofile oder geflochtene Schnur die sich nicht stark dehnen lässt. Was die Farbe angeht, sollte sie vor allem beim Spinnangeln, gut zu sehen sein. Hier bieten viele Händler gelb oder orange an. An solcher Schnur kann man sehr gut die Bisse erkennen. Im allgemeinen wird eine Schnur zwischen 0,10 und 0,15 mm empfohlen. Bei großen Distanzen, zum Beispiel beim Grundangeln, nimmt man eine geflochtene Schnur.

Bei der Montage muss man ebenso einige Sachen beachten. Zu aller erst muss man entscheiden ob man ein Stahlvorfach braucht. Dies wird immer empfohlen, wird jedoch zur Pflicht, wenn im Gewässer Hechte vorkommen. Da Zander sehr gute Augen haben muss dieses aber sehr fein sein. Hier verwendet man ein Vorfach aus Fluorocarbon.

Köder

Zander angeln kann man auf viele verschiedene Varianten mit verschiedenen Ködern. Die beliebtesten sind Gummifische, Wobbler oder Köderfische. Je nach Jahres- oder Tageszeit wählt man eine andere Angelmethode. Hier stellen wir die 3 beliebtesten Köder auf Zander!

Gummifische

zander angelnTop1 Köder beim Zander angeln sind Gummifische. Sie sind sehr preisgünstig und lassen sich überall anwenden. Man kann auch mit deren Hilfe bzw, mit Hilfe von Jigköpfen, erkennen ob sich das Standort für das Zander angeln eignet. Je nach Jahreszeit nimmt man Köder in Größe von 5-15cm.

Mit Gummifischen wird überwiegend am Tag geangelt. Sie sind super vor allem im Herbst und Winter. In der Zeit stehen die Zander am Grund und sind nicht besonders aktiv. Die Köder führt man springartig über Grund. Damit lockt man die Raubfische zusätzlich an, da man ein verletztes Fisch simuliert.

Den Gummifisch muss man die ganze Zeit kontrollieren. Selbst gleich mit dem ersten Kontakt mit dem Wasser kann der erste Biss kommen. Man sollte auch auf den Rutenblank fühlen, wann der Köder am Boden kommt. Somit kann man einen weichen von einen harten Boden unterscheiden. Da schon bekannt ist, dass Zander sandige oder steinige, also harte, Böden bevorzugt, ist diese Information sehr hilfreich. Wenn also bei dem hüpfen über den Wassergrund der Köder am Boden kommt und man es nicht an der Rute fühlt, doch die Schnur schlapp wird, haben wir mit einem schlammigen oder verkrauten Grund zu tun.

Im Grunde ist das Zander angeln mit Gummiködern nicht ganz einfach und auch nicht für Einsteiger geeignet.

Wobbler

Wobbler sind die nächsten kapitalen Köder auf Zander. Vor allem in der Nacht, da man sehr gut die Zanderspots beangeln kann. In der Zeit halten sich die Zander in flacheren Gewässern auf, wo auch die Beutefische sind. Ein solcher Wobbler simuliert dabei zum Beispiel ein Uklei, das unter der Wasseroberfläche schwebt.

Man zieht den Wobbler sehr langsam und gleichmäßig entlang des Uferbereiches and der Wasseroberfläche. Die Bisse können sogar vor den Füßen stattfinden und sind meistens sehr aggressiv. Die Methode ist sehr effektiv und einfach. Was man beim Zander angeln in der Nacht beachten sollte wird in den nächsten Kapiteln beschrieben.

Die Spinnrute zum Wobblerangeln sollte hart sein um die Bisse gut abfangen zu können.

Köderfische

zander angelnWem das Zander angeln mit einer Spinnrute nicht liegt sollte es mit einem Köderfisch versuchen. Es ist empfohlen vor allem in stark beangelten Gewässern, da man dadurch höhere Chancen an einem guten Standort hat. Auch wenn die Raubfische launig sind, sind die Naturköder der Schlüssel zum Erfolg.

Dazu nimmt man eine einfache Grund- oder Posenrute ausgestattet mit einem Stahlvorfach, da man auch mit einem Hecht rechnen muss. Bei der Methode sollte man eine Freilaufrolle nehmen, damit die Raubfische kein Widerstand spüren. Die beliebtesten Köfis und auch Grundnahrung vom Zander sind Gründlinge, Barsche, Rotaugen oder Rotfedern bis zu 14 cm länge.

Wie am besten Zander angeln? Angelmethoden

Man konnte schon erfahren, dass Zander angeln ein paar klare Regeln bei der Ausrüstung und Montage hat. Die Rute sollte hart mit einem starken Rückgrat sein. Der Zander ist sehr scheu und sollte auch kein Widerstand spüren und kein Stahlvorfach sehen. Was man jedoch bei den einzelnen Angelmethoden beachten muss erfährt ihr jetzt.

Spinnangeln

Das Spinnfischen ist eine der interessantesten Angelmethoden beim Zander angeln. Die Ausrüstung richtet sich nach dem gewählten Köder. Es lassen sich jedoch ein paar allgemeine Regeln bestimmen.

zander angelnDas wichtigste beim Zander angeln ist die Wahl der Angelrute. Dabei muss man einige wichtige Dinge beachten.Die Länge der Rute sollte je nach Angelmethode zwischen 2 und 3 m lang sein. Für das Zander angeln vom Ufer wird man ca. 2,40 – 2,70m. Vom Boot aus nimmt man kürzere Varianten bis 2,40m. Viel wichtiger ist jedoch das Wurfgewicht und die Aktion dieser. Das Wurfgewicht sollte bei der Spinnrute bei ca. 15-40g, abhängig von der Köderwahl und Standort. Wenn man mit einem Gummifisch in der Strömung angeln wird es sogar bis 50g gehen. Beim Zander angeln mit einem leichten Wobbler benötigt man lediglich nur ca. 15g. Die Rute muss einen steifen Rückgrat haben und eine Spitzenaktion. Am besten wenn sie ausreichend hart ist, damit man den Anhieb richtig durchbekommt. Auch das Gewicht der Angelrute ist wichtig. Vor allem bei Spinnruten, da man bei langen Ausflügen sie die ganze Zeit in der Hand hält. Gleichzeitig muss man auch den Anhieb richtig durchziehen und wenn man keine Kraft und ausreichend Konzentration dafür hat, wird man den Zander verlieren können.

Die Rolle ist bei Spinnangeln nebensächlich. Es sollte in der Größe zwischen 2000 und 3000 sein. Empfohlen werden auf jeden Fall Stationär- oder Freilaufrollen.

Die Schnur sollte ca. 0,10 – 0,15 mm dick sein. Man kann die geflochtene Schnur nehmen, es kann aber auch monofile Schnur sein. Wichtig ist, dass diese sich nicht zu stark dehnen lässt. Beim Spinnangeln wählen sehr viele farbige Schnur, sehr oft fluorgelb. Dadurch kann man die Bisse fühlen und bei schlechten Wetterverhältnissen auf der Schnur sehen.

Die Köder und Montagen hängen bei Spinnfischen von der Jahres- oder Tageszeit und Standort ab. Bei Gewässern in denen Hechte vorkommen wird man Stahlvorfach montieren müssen.

Der Biss ist bei dem Angeln mit einem Gummiköder sehr leicht und vorsichtig. Man sollte diesen an der Rute oder an der Schnur erkennen. In dem Moment hat man nicht viel Zeit. Der Zander saugt den Köder und wird ihn, sobald er das Gummi spürt, auch ausspucken. Wichtig ist hier die Reaktion und der schnelle und kräftige Anhieb. Anders ist es, wenn man mit dem Wobbler in der Nacht angelt. Dabei sind die Bisse sehr sicher und man braucht nicht viel machen, sodass der Zander auf den Haken sitzt. In der Zeit sind die Raubfische aktiv und sehr sicher.

Posen- und Grundangeln

Zander angeln auf dem Grund oder mit der Pose ist nicht schwer. Man benötigt keine besondere Rute. Sie muss nur genügend Wurfgewicht für das Blei haben und eine harte Spitzenaktion für den Anhieb. Es reicht eine 3m Rute mit dem Wurfgewicht bis 100g.

Die Rollte sollte ein bisschen größer als beim Spinnenangeln gewählt werden. Es sollte ein Modell in der Größe von 3000 und 4000 sein. Hierbei wird empfohlen eine Freilaufrolle, da das Fisch kein Wiederstand spürt und sich die Schnur ohne Verdacht nehmen kann.

Für das Grund bzw. Posenangeln auf Zander nimmt man eine monofile Schnur mit der Dicke von 0,25 bis 0,40 mm. Je nach Gewässer und Fischgröße kann man auch eine geflochtene wählen.

zander angelnDie Köder für diese Angelmethode sind natürlich Beutefische. Zander nehmen sich als Nahrung kleine Fische bis ca. 15cm. Dazu gehören vor allem Lauben, Ukeleien, Rotauge, Rotfeder, Gründlinge oder Barsche. Erfolgreiches Zander angeln kann man ebenso mit Fischhälften oder -fetzen. Wichtiger als die Fischart ist aber die Präsentation des Köfis. Dazu benötigt man unbedingt ein Vorfach aus Stahl. Am besten ist hier eins aus fluorocarbon oder hardmono geeignet. Da der Zander sehr vorsichtig ist, muss das Vorfach weich sein. Sobald das Raubfisch eine Störung spürt wird den Köder zurücklassen. Die Hakengröße sollte man gemäß dem Köderfisch wählen. In der Regel liegt diese zwischen 1 und 4. Auch Ryderhaken oder Drillinge können zur Hilfe kommen.

Der Biss beim Zander angeln mit dem Köderfisch ist immer sehr vorsichtig. Das Fisch spielt zuerst mit dem Köder und nimmt es in sein Versteck. Erst wenn er fühlt, dass er sicher ist kann man anheben. Wichtig ist, dass man das Momentum erkennt, sonst wird man den Räuber verlieren. Sehr oft ist es aber so, dass die zurückkommen um sich den Köfi nochmal zurück zu holen.

Wann erfolgreich Zander angeln? Die Raubzeiten

Die Raubzeiten sind beim Zander angeln das A und O. Wenn man nicht weißt wie sich die Stachelritter verhalten, wird man auch keinen fangen. Pauschal kann man sagen, dass sie am Tag sehr passiv sind. Sobald es jedoch dunkel wird, wollen sie Beute machen.

Tageszeiten

Tag

Am Tag läuft das Zander angeln nur am Grund ab. Dort schützen sich die Fische vor dem Licht, welches sie nicht gut vertragen. Man muss sie in tiefen Bereiches oder der Strömung suchen. In Gewässern wo das Wasser ständig trüb ist hat man viel bessere Chancen auch tagsüber. In der Tageszeit angelt man die Zander überwiegend mit Gummi- oder Köderfischen, da man mit den Methoden den Grund gut beangeln kann. Am Tag muss man die Zander suchen und kann das Standort oft wechseln. Wichtig ist, dass das Zander angeln an sonnigen Tagen oder klaren Gewässern selten erfolgreich ist.

Speziell sind jedoch die Abendstunden und die Dämmerung. Das sollte der Highlight des Tages sein. In der Zeit kommen die hungrigen Stachelritter aus ihren verstecken und jagen die Beutefische. In der Zeit angelt man in flachen Bereichen, meistens mit einem Wobbler. Das Verfahren wird im nächsten Kapitel beschrieben, da so klappt das Zander angeln auch in der Nacht.

Nacht

Die Nacht ist die Zeit in der die Zander sehr aktiv sind. Aufgrund dessen, dass sie besonders gute Augen haben, können sie ausgezeichnet im dunkeln sehen. Im Gegensatz zum Bespiel zum Wels, der auch ein Nachträuber ist, gehören Zander zu den Sichträubern.

In der Zeit kommen sie sehr dicht an Uferbereiche und jagen die Beutefische. Man kann es leicht erkennen, da sie sehr viel Radau an der Wasseroberfläche machen. Diese Stellen sollte man suchen und dort Zander angeln. Die besten Köder sind in der Nacht die Wobbler. Sie sollen schwimmend und, ähnelnd einer Ukelei, lang und schmal sein. Diese führt man entlang dem Ufer sehr langsam und gleichmäßig, dort wo sich Kleinfische sammeln.

Erfolgreich in der Nacht ist man jedoch auch mit Köderfischen. Oft ist der Fall, dass man ein Hecht, Barsch, Aal oder Welch ein Beifang bekommt.

Jahreszeiten

Frühling

Der Frühling ist eine schlechte Zeit um Zander angeln zu können. In den meisten Bundesländern gilt die Schonzeit. Auch aufgrund dessen, dass die Fische Leichzeit haben, sollte das Angeln im Frühjahr für die meisten Tabu sein.

Sommer

zander angelnGanz anders wird es im späten Frühling und  Sommer. Das Wetter wird besser, Temperaturen höher und die Zander aktiver. Direkt nach der Leichzeit sind die Raubfische startklar , wollen sich erholen  und jagen sehr viel. Die Pegel der Gewässer sinken und die Tage werden länger, welche Auswirkung das auf das Zander angeln hat erfährt ihr gleich!

Wie schon vorher beschrieben sollte man diese Fische tagsüber in tieferen Stellen suchen. Dort kommt wenig Sonne bzw. Licht, viel Sauerstoff, die Fische fühlen sich wohler und erholen sich. Man sollte die Bereiche kann man sehr gut mit Gummifischen oder Köfis beangeln. Besonders im Fluss ist das Zander angeln mittem im Strom eine hervorragende Entscheidung.

Das Zander angeln im Sommer beginnt in den Abendstunden. Die Stachelritter werden aktiv und starten die jagt. Sie jagen die Brutfische an der Oberfläche die ganze Nacht. Man kann gut mit einem flachlaufenden Wobbler probieren oder ebenso mit einem Köderfisch am Ufer probieren.

Herbst & Winter

Im Herbst werden die Zander etwas fauler. Aufgrund des bewölkten Wetters kann man sie auch tagsüber angeln. Die beste Methode ist das Faulenzen mit dem Gummiköder. Da die Stachelritter nicht mehr so aktiv sind, muss man die Fische suchen bzw. gute Stellen beangeln. Je kälter es wird, desto größer sollte man die Köder nehmen und langsamer die Führung. Die Räuber lassen sich lieber die Energie für dicke Beute und werden sich nicht für kleines bewegen.

Auch im Winter haben die Zander in manchen Bundesländern die Schonzeit. Deswegen sollte man darauf achten und sich an die Gesetze halten.

Standorte und Verhalten am Gewässer beim Zander angeln

Fluss

zander angelnZander sind in großen Flüssen sehr zahlreich. Vor allem im Rhein, Elbe oder Oder kann man sehr große Exemplare fangen.

Tagsüber halten sich die Fische eher in der Strömung oder zwischen den Buhnen auf. Auch in Unterwassergräben kann man diese sehr oft finden. Dort sind sie lichtgeschützter und fangen viel Sauerstoff auf. Auch bei hohen Wasserstand sind Inseln oder Wassereinläufe interessant. Gute Standorte sind jegliche Mündungen oder Strömungskanten an Buhnenköpfen. Dort wird das Zander angeln vor allem im Herbst erfolgreich.

Anders wird es in der Nacht. Die Fische kommen sehr nah ans Ufer und jagen das Fischbrut. Sie sind sehr aktiv und aggressiv. Man kann auch die Angriffe und Rückenflossen oft an der Wasseroberfläche erkennen. Finden kann man sie überall wo es kleine Fische gibt. An Buhnen, kleinen Inseln, Wassereinläufen oder Geröllsammlungen. In der Zeit sollte man sehr vorsichtig beim Zander angeln sein. Die Stachelritter sind sehr scheu und können von jeder Bewegung aufgeschreckt sein. Auch Geräusche oder Vibrationen seits der Schnur können solche Folgen bringen. Man sollte offenes Licht von Taschen- oder Stirnlampen vermeiden und nicht ins Wasser leuchten.

See

In Seen sind die Standorte schwieriger zu finden. Hier benötigt der Angler eine gewisse Erfahrung oder Ausrüstung. Die Zander halten sich an stark anfallenden Kanten, Inseln, Gräben oder Plateaus. Um dies zu erforschen benötigt man am besten ein Echolot. Man kann solche Stellen auch mit Hilfe von einem Jigkopf herausfinden. Auch Mündungen von Flüssen, Kanälen oder Geröllansammlungen sind gute Plätze zum Zander angeln.

Im Großen und Ganzen sucht man nach Stellen, die ausreichend Tief sind und wo viele Beutefische sind.

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